Mittwoch, 20. Juli 2011

wakey wakey

Es geht schon wieder los! Long time no write. Aber nun sind die Würfel gefallen. Wir starten im Januar mit der Neuauflage der Trend Tour. Dieses Mal nach Shanghai. Hat jemand Tipps?

 

Montag, 30. Juni 2008

Meine Key Learnings

Tja, so schnell sind 6 Tage vorbei. Ereignisreich, beeindruckend, begeisternd, anregend, das sind die Wörter, die mir so als erstes einfallen, wenn man mich nach meinen Eindrücken fragt.

Mit ein wenig Nachdenken fallen mir ohne Priorisierung noch ein paar andere Dinge ein:

_ beeindruckend, die breite Nutzung des Mobiletelefons. Telefoniert wird wenig. SMS werden gar nicht verschickt. Aber email, bloggen, leben im social network, shoppen ist weit verbeitet und voll akzeptiert. Da gibt es Nachholbedarf in Deutschland. Auch wenn es auf Grund der kulturellen Unterschiede nie dasselbe Niveau erreichen wird






_ Verbreitung der RFID Technologie. Beeindruckend welche Verbreitung und Akzteptanz RIFD-basierte Transaktionen haben. Auch hier gibt es in Deutschland auf jeden Fall Nachholbedarf. Und das sollte sich dem Niveau von Japan angleichen können.


_ Innovationsbereitschaft der Hersteller und Innovationsforderung durch den Kunden. Beeindruckend mit welcher Vielfalt Innovationen probiert werden. In Japan redet keiner von Innovationsflops sondern das generieren von Innovationen macht Marken. Ob sie langfristig erfolgreich sind ist zu nächst nicht wichtig, Wenn sie langfristigen Erfolg haben, um so schöner. Hier können wir Deutschen noch viel lernen.


_ Einzelhandel. Abgesehen von technischen Innovationen bewegt sich der japanische Einzelhandel in vielen Punkten auf unserem Niveau. Über den deutschen Service brauch man sich nicht mehr auf zuregen. Wir werden aus kulturellen Gründen nie und nimmer das Niveau der Japaner bringen.


_ Frauen. Frauen scheinen viel Macht zu haben. Zwar stehen sie oft im Hintergrund. Aber als Budgetchef des Hauses und als Hauptkonsument des Haushalts haben sie großen Einfluß auf die Wirtschaft. Zum äußeren Erscheinungsbild sei auf das Bild verwiesen.....jeder darf selber urteilen. Wir halten es auf jeden Fall für repräsentativ. Auch die Beinstellung. Die gilt als "süß" und damit besonders ansprechend.


_ Kommunikation/Gestaltung. Auffällig, der Einsatz von Illustrationen in der Kommunikation. Oft auch in Kombination mit viel Text und Fotografie. Ich denke da, dass wird sich in Deutschland so nicht durchsetzen.
_ Die Reisegruppe. Besser hätte die Gruppe wohl nicht zusammengestellt. In den vielen Terminen, dem gemeinsamen Erkundungen und auch in der Freizeitgestaltung. Überall hat es großartige harmoniert. Da können die Japaner sicher von uns lernen. Ein unvergessliches Erlebnis.


Zum Abschluß. Japan schläft nicht. Auch wenn es in der U-Bahn manchmal den Eindruck macht. Daher werden wir die Entwicklungen dort weiter beobachten. Schaut ab und zu auf http://www.defacto.de/ vorbei. da wird man dazu bald mehr entdecken !

Sonntag, 29. Juni 2008

Stay tuned

wir sind zurück in good old Germany! Das heißt aber nicht, es hier nicht weiter geht. Es gibt noch vieles auf zu bereiten....also bleibt dran...es gibt noch viel erzählen....

Samstag, 28. Juni 2008

Retail in Tokyo und Yokohama

Nach dem außerordentlich beeindruckenden Besuch im Entwicklungsshowroom von
Toppan, einem der Innovationsführer der RFID-/NFC
(NearFueledCommunication)-Technologie und einem der schärfsten Konkurrenten
unseres Fürther Weltunternehmens Kurz haben wir uns den Rest des Tages dem
Retail verschrieben - Konzepte, Produkte und natürlich auch aktive Förderung
desselben.

Zunächst gings zum Prada-Flagshipstore, einem Kunstwerk von Herzog&deMeurier.
Ein komplett weißer Laden mit Superhochflorteppichboden und in die Wand
integrierte Regalierung. Sehr kool, fantastische Warenpräsentation und eine
Gebäudehülle aus Glasrhomben machen diesen Shop zu einer Ikone des modernen
High-Class-Shopping. Danach ab in den Express-Zug nach Yokohama. Vorher noch in
einen herrlich sortierten Frischfood-Shop im Bahnhof, in dem wir uns mit der
überfälligen Verpflegung versorgen und diese, entgegen den hiesigen
Benimmregeln, aufgrund des großen Hungers und straffen Programms im Zug im
Stehen verspeisen.

Die Nachbarstadt von Tokyo, No. 2 in Japan, ist beeindruckend...steril. Wir
trinken Café im Bayside-Shopping-Center und trennen uns dann; Michael, der
Scout und ich machen uns auf den Weg zum Tiara-Pet-Store und einem DIY-Store,
die anderen werden mit dem Wassertaxi zum Baseball fahren.

Der Tierladen ist eine alte Räuberhöhle mit sehr breitem Süß- und
Salzwassersortiment und wenig Hardware - diesen Weg hätten wir uns sparen
können! Der Baumarkt war dann ein Zeitsprung um 25 Jahre. Zurück !! Niedrige
Regale, teilweise noch Holzboden (!) und ein Sortiment, mit dem man bei uns
keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Die Garden-indoor-Abteilung war
das Traurigste, was ich in diesem Bereich seit langem gesehen habe. Gut waren
die Fahrräder und auch die von Josefin sehnlichst angeforderte Tapete konnte
ich erwerben (auch wenn ich sie dann im Hotel liegengelassen habe). Am Bahnhof
warteten wir dann auf die Baseballer und vertrieben uns unsere Zeit in einem
japanischen Media-Markt. Gigantische Auswahl auf 10.000 qm, ein enormer Krach
aus Hunderten von kleinen Lautsprechern und ein Pandämonium an Slotmachines
für Kinder. Etwa 500 dieser"Kaugummiautomaten" in einer Reihe, unterbrochen
von Dutzenden von brüllenden Spielekonsolen - recht viel näher zur Hölle
gehts kaum. Wir bleiben bis zum Ladenschluß um 22:00 Uhr und kaufen auch
ergiebig ein.

Direkt von Yokohama gehts durchs höchst belebte Shibuya zum Abschluß-Karaoke.
Davon später mehr!

Freitag, 27. Juni 2008

Ade

5.32 der letzte Blick aus dem Fenster aus meinem Zimmer im 34. Stock. Die letzten 6 Tage waren beeindruckend. Und der Anruf vor 1 Minute war das Sahnehäubchen. Hat mich die Reception doch angerufen ob sie mir mit dem Gepäck helfen können.

Tokyo is eine tolle Stadt und Japan ein tlles Land und die Menschen werden deutlich unterschätzt.

Viele Grüsse aus meinem Zimmer und bis Montag.

Letzter Tag

JWT war heute morgen unser letztes Meeting, noch mal ein richtiges Highlight. Wir haben mit unserer Offenheit schnell das Eis der Wettbewerbsangst gebrochen. JWT hat uns tolle Cases aus dem FMCG Bereich gezeigt (Lux, Pepsi, Schlick). Ein wesentliches learning war der Hinweis, wie wichtig den Japanern die Qualität von Produkten ist (der Rabatt muß schon sehr hoch sein, damit man auf Qualität verzichtet. Anders als in Duetschland oder den USA. .....muß aus dem Zug. Mache später weiter....

Taschentücher


Unser letzter Tag beginnt. Gut das wir gestern so viele Taschentücher geschenkt bekommen haben. So haben wir was zum Tränen weg wischen.....
Das mit Taschentüchern ist übrigens wirklich interessant. Komisch, dass da noch keiner in Deutschland drauf gekommen ist. Aus meiner Sicht ein super Streuartikel. Vergleichbar mit Streichhölzern und Kugelschreibern.. Die Taschentücher werden auf der Straße verteilt. Die Verpackung besteht aus durchsichtiger Folie. In der Packung steckt ein bedrucktes Papier als Gutschein oder zumindest als Produkt/Unternehmenswerbung. So simple und banal. Und hilft dem Nutzer in allen Lebenslagen.
Heute geht's noch J.Walter Thompson, dem japansichen Ableger der ältetsten Agentur der Welt. Danach steht wieder Storecheck auf dem Programm. Heute insbesondere Baumärkte. Am Abend lassen wir unseren Aufenthalt bei einem Baseballspiel in Yokohama ausklingen. Morgen geht's um 5:55 ab dem Hotel wieder in Richtung Heimat....Aber bis dahin bleibt noch viel Zeit zum bloggen.....